„Rückenwind für Initiative Brockwinkel“

Lüneburg, 8.9.2016
P R E S S E M I T T E I L U N G
der Initiative Brockwinkel

Resonanz aus Nachbarschaft bestätigt Verkehrsbelastung

„Mit so deutlichen Rückmeldungen haben wir nicht gerechnet“, sagt Stefan Pröhl, einer der Initiatoren der Initiative Brockwinkel. „Viele Anwohnerinnen und Anwohner auch aus den umliegenden Straßen bestätigen die von uns benannten Probleme. Auch sie leiden unter Verkehrslärm, verstopften Straßen und Autoabgasen. Die Parteien SPD, CDU, Grüne, Die  Linke sowie die FDP äußern Verständnis für unser Anliegen“, so Pröhl weiter.


In einem persönlichen Gespräch mit Herrn Oberbürgermeister Mädge, Frau Stadtbaurätin Gundermann und Herrn Stadtrat Moßmann wurden VertreterInnen der Initiative die aktuellen Bau- und Verkehrsplanungen, sowie die geplante Bürgerbeteiligung vorgestellt.

Zusätzlich und erstmals in Lüneburg soll eine extern moderierte Bürgerbeteiligung initiiert werden, zu der die Verwaltung im Herbst einladen möchte. „Die Gesprächsatmosphäre war  sehr freundlich und interessiert“, freut sich Markus Lauenroth. „Unsere kritischen  Nachfragen wurden aufgenommen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die   Hansestadt bei diesem Bauvorhaben frühzeitig an der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger interessiert ist“.

In Bezug auf die Verkehrssituation im Wienebütteler Weg wurde in Aussicht gestellt, eine  extra Arbeitsgruppe unter Beteiligung der betroffenen AnwohnerInnen ins Leben zu rufen.
Bei einer dritten Anwohnerversammlung in der Woche vor der Kommunalwahl nahmen 45 Nachbarinnen und Nachbarn teil. Ins Leben gerufen wurden dabei Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen. So sollen die Probleme deutlicher herausgearbeitet und erste Lösungsvorschläge erarbeitet werden.

Am 28.08.2016 ging die Initiative für eine  Verkehrsberuhigung im Bereich Brockwinkler Weg und Wienebütteler Weg an die Öffentlichkeit.

In ihrem Positionspapier problematisiert die Initiative die „unkoordinierte Zunahme des motorisierten Verkehrs und der Abgasfracht sowie eine stetig steigende Lärmbelastung“. In  Bezug auf die Planungen zum Neubaugebiet wird eine weitere Zunahme der  Verkehrsprobleme befürchtet.
Der acht Punkte umfassende Forderungskatalog wird bereits jetzt von rund 250 AnwohnerInnen unterstützt. Die Initiative sammelt weiter Unterschriften, um zu zeigen, dass viele aus der Nachbarschaft sich vom Verkehr negativ betroffen sehen und ihre Forderungen mittragen. Die Unterschriftenliste lässt sich von der Initiativen-Website unter http://www.brockwinkel.com herunterladen.

Alle im Rat der Stadt Lüneburg vertretenen Parteien wurden angeschrieben mit der Bitte zu  den von der Initiative formulierten Forderungen Stellung zu nehmen. „Alle Parteien unterstützen unser Anliegen grundsätzlich, darüber freuen wir uns sehr. Wir hoffen, dass dies keine leeren Wahlkampfversprechen bleiben und wir auch tatsächlich aktive Unterstützung erfahren werden“, betont Beate Friedrich von der Initiative Brockwinkel.