Unser Selbstverständnis

Stand September 2016

Wir sind eine wachsende Gruppe Anwohner*innen des Gebiets Brockwinkel, das direkt am geplanten Neubaugebiet „Am Wienebütteler Weg“ angrenzt und bereits unter der unkontrollierten Zunahme des motorisierten Verkehrs in und durch unsere Wohnstraßen leidet.

Wir setzen uns für durchdachte Verkehrslösungen vor Ort ein, die den Anliegen der Anwohner*innen gerecht werden und zwar unabhängig von und vor jeglicher Neubebauung und dem Entstehen neuer Verkehrsströme.

Wir verstehen uns als Expertinnen und Experten vor Ort und haben Betroffene in unserer Nachbarschaft über die wenig bekannte Neubauplanung aufgeklärt. In einem zweiten Schritt haben wir die Verwaltung, die politischen Parteien, die Verbände und eine breite Öffentlichkeit für unser Anliegen sensibilisiert.

Im Namen der Anwohner*innen haben wir die ursprünglich vorgesehene, aber völlig unzureichende öffentliche Beteiligung an der Neubauplanung „per Aushang“ und das Fehlen eines Verkehrskonzeptes für das Brockwinkler Gebiet moniert: die jetzige Verkehrsinfrastruktur lässt keine Neubebauung zu.

Als Ergebnis der ersten Phase unserer Aktivitäten erhielten wir die Zusage von der Verwaltung der Stadt Lüneburg, dass ein umfangreiches Beteiligungsverfahren mit externer Moderation im Oktober 2016 eröffnet wird und dass ein Verkehrskonzept für das Gebiet erarbeitet wird.

Wir bringen uns konstruktiv in diese Konzeptentwicklungen mit ein, sorgen für professionellen Rat und lassen die Anwohner*innen in mehreren Experten*innengruppen zu Wort kommen. Unsere Forderungen an ein Verkehrskonzept erstrecken sich auf die Verkehrsentwicklung im gesamten Stadtteil und in den Nachbargemeinden.

Ob das angekündigte Beteiligungsverfahren und das zukünftige Verkehrskonzept unsere Erwartungen erfüllen werden, bleibt ungewiss. Darauf werden wir uns nicht allein verlassen und präsentieren demnächst unsere Vorstellungen zu den Inhalten und zum Verlauf des Verfahrens, den wir kritisch begleiten werden. Auch sorgen wir weiterhin dafür, dass die Anwohner*innen auf dem Laufenden gehalten werden.